Nicht nichts
Ein Hauch von Nichts schien anfangs präsent zu sein – kein Tageslicht, keine Geräuschkulisse und leeres Papier. Aber war dem so?
- Wie verändert sich meine Wahrnehmung?
- Wie formt sich meine Trauer?
- Welche Facetten zeigen sich?
Mit Hölzern, Isolationsrohren und Pappwaben setzen wir Farbakzente auf eine fünf Meter lange Papier-Banderole. In mehreren Takes variierten wir unsere Handlungsweisen. Wiederholende versus neuartige Farbsetzungen, großzügige versus begrenzende Malbewegungen, pointiertes versus vernetzendes Zeichnen. Das Nichts ermöglichte Fülle. Ein Nicht-Nichts.
Wenn Massen ausbalanciert und Farben harmonisiert werden, wenn Linien und Flächen zusammentreffen und einander […] überschneiden, so bedeutet Wahrnehmung eine Reihenfolge, durch die das Ganze erfaßt wird, und jeder nachfolgende Akt baut auf Vorangegangenem auf … (John Dewey)