Ein Angebot vom Hospizverein zur Begleitung von Trauernden
Donnerstag, 1. Februar 2024: Analog zum lateinischen Wort februare (reinigen) und Karnevalbrauch des Um-/Verkleidens in neue Rollen gingen die Trauernden im Februar in einen Reinigungs- und Wandlungsprozess. Sie fragten sich: Was möchte ich bereinigen? Wie möchte ich meine Trauer wandeln?
Die Sehnsucht nach Wandlung und Erleichterung verspüren wir alle zuweilen. Nach dem Verlust eines Mitmenschen fühlen wir uns oft verloren, erstarrt … auf uns selbst zurückgeworfen. Wie gehen wir mit der Situation um?
Aus der Suche nach einer Lösung kann das Finden im künstlerischen Tun stattfinden. Im Atelier war an diesem Abend das Hauptmaterial eine leere Nudelbox, die sich mit Farbe im Wechsel füllte und wieder (durch Löcher) leerte. Wie in Trauer erlebten die Teilnehmenden Leere versus Fülle. Die herausfließenden Farbtropfen aus der Box erzeugten ein Abbild – neue Möglichkeiten wurden sichtbar sowie hörbar.