TRAUERART – ein Angebot für Trauernde.
TRAUER-ART im April
Trauer fühlt sich oft an wie ein Aprilhimmel: Die Elemente wechseln im schnellen Takt, nichts bleibt so, wie es gerade war. Diese inneren Wetterlagen wurden sichtbar – ein Einordnen, ein Anerkennen und ein Raum, der ihnen gegeben wurde. Mit schwarzem Durchpauspapier und Alltagsgegenständen wie Messer, Gabel, Löffel und feinen Fäden entstand ein geschützter Ort, an dem die Trauernden hinter die eigene Fassade schauen konnten. Jede Spur, die ein Besteckstück hinterlässt, erzählt etwas: Linien, die brechen; Rundungen, die weich werden; Kanten, die Richtungen ändern. Dazu kamen Text-Impulse und Musikfragmente – non-linear, intuitiv, lebendig.
In behutsamen Schritten entsteht so ein Dialog zwischen deinem Inneren und dem Material. Ein erstes Setzen von Linien, ein Spüren von Verbindungen, ein Folgen der Spur, die sich zeigen wollte. Worte, Visualitäten, ein Gefühl, das nachklang. Vielleicht nur ein Hauch von Klarheit. Von laut zu leise – ein Prozess, der begleitet, neugierig macht und erlaubt, sich selbst neu zu entdecken.
Einladung
Die TRAUER-ART-Abende bieten Raum, um der Trauer nachzuspüren und Schritte auf dem Weg zur Heilung zu gehen. Für Menschen, die einen Verlust erfahren haben und Wege suchen, ihre Trauer zu transformieren. Für den Hospizvereins Hamburger Süden begleite ich diese Reise kunsttherapeutisch:
- Selbstausdruck: Gefühle und Wünsche in Worte fassen.
- Heilung: durch ein haptisches, akustisches, olfaktorisches und visuelles Wahrnehmen.
- Gemeinschaft: Austausch und ein Erkennen mit anderen Trauernden erleben.