Spiegelbild

Unvorhersehbarkeit, Ambivalenzen und die transformative Kraft des Performativen ereignen sich auch in Dingen und wirken. Alltagsgegenstände, wie Besteck, Metallkonstruktionen, wirken auf den Betrachter ein. So scheint das Ding lebendig zu werden, setzt Reflexionen in Gang und weckt Gefühle.

Ist es eine Spiegelung im Sinne von dialogischer Reflexion oder sinnentleerter Kunst des Glatten? Rückstrahlung versus spiegelnder Selbstgewissheit? Die glatt-spiegelnde Oberfläche ist touchable, konsumierbar. Der Tastsinn als Entmystifizierung und der Gesichtssinn als reizvolle Distanzierung?!

Ich will berührt werden ohne Anästhetisierung – auf das Leben!


Hauptmaterial: Metalle, Elektrik
Rahmen: Von der Materialerkundung zum leiblichen, performativen Akt